Im Mai 2012 hatten wir das große Glück, die Delphin assistierte Therapie für eine Woche in Mundomar/Spanien bei Branko Weitzmann wahrzunehmen.

 

Sein Therapiekonzept fördert Lern- und Entwicklungsprozesse. Die Verbesserung von neurologischen Bewegungs- und Wahrnehmungsstörungen sind weitere Ziele.

 

Der Kontakt mit den Dephinen wird bei dieser Therapie als Motivation eingesetzt. So werden die Fähigkeiten des Patienten zum sozialen Kontakt mit seiner Umgebung gefördert.

 

Wesentliche Voraussetzungen zum Gelingen der Therapie ist ein klar strukturierter Tagesablauf des Kindes, um dem Kind Sicherheit und Halt in der fremden Umgebung zu geben.  Um die Konzentration und Mitarbeit der jungen Patienten zu fördern, wird mit Lob und Anerkennung gearbeitet.

 

Weitere Informationen könnt ihr unter www.brankoweitzmann.com nachlesen.

 

Die Therapie bestand aus 6 Therapieeinheiten á 30 Minuten. Während der gesamten Zeit war Eva-Maria im Wasser mit dem Therapeuten und den Delphinen. Durch die ständige Beschallung durch die Ultraschallwellen der Delphine soll die Aufmerksamkeit des Patienten verbessert werden.

 

Unmittelbar nach Abschluß der Therapie war ein erster Erfolg nicht abschätzbar. Mit der Zeit mußten wir jedoch feststellen, daß sich doch anhaltende Erfolge in der Entwicklung von Eva-Maria eingestellt haben.

 

Seit der ersten Therapie 2011 hat Eva-Maria deutliche Fortschritte beim Laufen gemacht. Diese wurden 2012 verfestigt und sogar gesteigert. Mittlerweile kann Eva schon längere Strecken ausdauernd laufen, den Mangel an Motivation können wir nur schwer ausgleichen bzw. "behandeln". Unser Ziel ist es, daß sie sich viel bewegt und so zielgerichtet ihren Bewegungsdrang ausgleichen kann. Täglich laufen wir auf bekannten Wegen zu Spielplätzen, wie sie schaukeln und wippen kann. Das gibt ihr Sicherheit und motiviert.

 

Die Erfolge beim Reiten sprechen für sich. Sie hat ihre Fähigkeiten auch hier festigen können. Sie sitzt sicher und kann sich gut festhalten. Dinge, die wir früher uns nicht vorstellen konnten.

 

Evas Sprachverständnis ist besser geworden, so daß wir den Eindruck haben, daß wir sie verstehen und sie uns auch besser.

 

Es ist schwierig für uns, detallierte Erfolgsmeldungen mitzuteilen. Alles besteht aus klitzekleinen Schrittchen, die hier und da sich zeigen. Der Erfolg aus der Therapie ist das eine, undenkbar sind diese aber ohne die kontinuierliche Unterstützung der Schule und den dort begleitenden bzw. unterstützenden Therapien.

 

Wir sind sehr froh, daß Eva-Maria ein glückliches 10jähriges Mädchen ist. Aus unser Sicht hat sie gute Chancen, nicht im Rollstuhl fahren zu müssen, sondern auf ihren eigenen Beinen die Welt zu erkunden. Für diese Perspektive sind wir allen Beteiligten sehr sehr dankbar.