Im Februar diesen Jahres war es nun wieder soweit: wir konnten noch ein zweites Mal nach Curacao mit Eva-Maria fliegen.  Wir sind bereits 4 Tage vor Therapiebeginn angekommen, um so die Zeitverschiebung von insgesamt 5 Stunden auszugleichen. Leider hat das nicht so wie gewünscht funktioniert, Eva hat gut 10 Tage gebraucht, um ihren eigenen Rhythmus zu finden.

 

Wir waren gespannt, ob Eva nach den 3 Jahren etwas wiedererkennen wird... Da wir in einem anderen Hotel wohnten, war das anfangs schwierig. Aber ab dem Zeitpunkt, als wir des Sea Aquarium und das Therapiezentrum von dolphin aid betreten haben, kam ihr doch dann einiges bekannt vor.

 

Leider konnte Matthias, der mit Eva 2011 im Wasser arbeitete, die Therapie nicht übernehmen. Dennoch hatten wir in diesem Jahr großes Glück mit Sebastian, der von Johnny unterstützt worden ist, zusammen zu arbeiten.  Eva konnte dazu noch mit Papito, "ihrem Delphin" (während der ersten Therapie) im Wasser sein.

 

Am ersten Tag der Therapie fand ein ausführliches Gespräch mit allen Beteiligten statt. Hier ging es um ein gegenseitiges Kennenlernen, insbesondere von Eva-Maria, dem Absprechen von Therapiezielen und organistorischen Fragen.

 

Therapieziele für Eva wurden wie folgt festgelegt:

  • Förderung der Wahrnehmung
  • Verbesserung des Sprachverständnisses
  • Verbesserung der Koordination.

 

Der erste Therapietag
Der erste Therapietag

Evas Therapiezeit war auf 13:30 Uhr festgelegt worden. Zu der Zeit fanden wir uns dann auch im Therapiebereich ein, jeweils von Montag bis Freitag während der ganzen Dauer der Therapie.

 

Hier wurde Eva dann von Sebastian und seinem Assitenten Johnny übernommen. Jede Therapieeinheit begann mit ca. einer halben Stunde vorbereitender Physio- und Ergotherapie, an deren Ende Eva bereits umgezogen (im Neopren-Anzug) mit dem Therapeuten und seinem Assistenten den Therapieraum verlassen hat. Die Wege kamen Eva-Maria sehr bekannt vor. Bald konnte sie ja nun ins Wasser ...

 

Mit Ausdauer bei der Sache...
Mit Ausdauer bei der Sache...

Die erste Woche lief prima. Eva hat sich immer sehr gefreut, auf jede Therapieeinheit. Sie hat gut mitgemacht und sich auch sehr schnell auf die neue Umgebung und den Therapeuten einlassen können.

 

Der Therapieablauf erfolgte sehr strukturiert, was Eva-Maria den notwendigen Halt für die Therapie gab. Eva und ihr Delphin Papito waren ein tolles Team im Wasser. Sie hat die Runden im Wasser sehr genossen und war sehr konzentriert. Eva bevorzugte nicht nur die Ruhe im Wasser, sondern mochte auch die schnellen Runden auf dem Surfbrett oder auf Papitos Bauch.

 

Zu Beginn der zweiten Woche hatten wir den Eindruck, daß Eva sehr beansprucht durch die erste Therapiewoche war. Sie schimpfte viel im Wasser ... Das legte sich glücklicherweise nach zwei Tagen. Aus organisatorischen Gründen wurde das Therapiebecken dann gewechselt und auch der Delphin, mit dem Eva dann die letzten drei Tage der Therapie verbracht hat. Überraschenderweise hat Eva diesen Wechsel akzeptiert und hat sehr viel Freude erleben dürfen.   

Auf dem anderen Dock
Auf dem anderen Dock

Zu Beginn der zweiten Woche hatten wir den Eindruck, daß Eva sehr beansprucht durch die erste Therapiewoche war. Sie schimpfte viel im Wasser ... Das legte sich glücklicherweise nach zwei Tagen.

 

Unser Abschlußgespräch
Unser Abschlußgespräch

Die Therapiezeit war schnell vorbei. Wir sind sehr glücklich, daß Eva-Maria sich auch tapfer durch die sehr fordernden zwei Wochen gearbeitet hat und dann doch viel Freude hatte.

 

Die aufbauende Therapie nach den bereits erfolgten Therapien 2011 und 2012 hat schon kleine Erfolge in Curacao erkennen lassen:

 

  • Verbesserung des Sprachverständnisses durch die gezielte Sprachförderung
  • Verbesserung der Wahrnehmung und der Aufmerksamkeit
  • vemehrter und zielgenauerer Blickkontakt
  • seelische Ausgeglichenheit und Freude.


An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dem Team von dolphin aid bedanken. Wir waren sehr zufrieden mit der Organistation, der Durchführung und den Ergebnissen von Eva´s Therapie.